Gespräche mit
den Herausgebern Andrej Škufca und Maks Valenčič sowie den Mitwirkenden Claire Elise Herzberg, Eliška Jahelková, Sophie Publig
und Mikkel Rørbo.
Welche Art von Philosophie und Kunst sind gefragt, wenn die Realität
zum prekären Ding schlechthin wird?
Die Welt wird bereits zu etwas anderem als sich
selbst, entlarvt und zerstört sich selbst mit zunehmender Geschwindigkeit. Was sagt dies über die Kraft der Fiktion aus, Realitäten
in Bewegung zu setzen? Welche Möglichkeiten bietet dies für Experimente mit der Entstehung/Zerstörung von Realität – und wie
wird der Glaube (an die Realität und/als Fiktion) in diesem Zusammenhang geformt, gesteuert, erzeugt und ausgesetzt?
Mit
zwei Bänden von Unreality Mode untersucht das Šum-Journal die Auswirkungen und Möglichkeiten, die sich zwischen psychotischer
Ungläubigkeit an die Realität auf der einen Seite und der Aussetzung der Ungläubigkeit an die Fiktion auf der anderen Seite
entfalten. Der erste Band dieser Doppelausgabe hat diese Zwischenzone nachgezeichnet. Der zweite Band untersucht, wie die
zeitgenössische Kunst diese Herausforderung aufgreift.
Beide Ausgaben sind erhältlich.