Eine Veranstaltung der Abteilung Transkulturelle Studien an der Universität für
angewandte Kunst Wien.
Was ist das Verhältnis zwischen Grenz- und Migrationspolitik
und jener gesellschaftlichen Dynamik, die in letzter Zeit unter dem Begriff der Faschisierung diskutiert wurde? Welche Rolle
spielen Affekte in diesem Zusammenhang und wie steht es um die Möglichkeiten, das Faschistisch-Werden einzudämmen und zu begrenzen?
Der
hybride Vortrag findet am 2. Juli 2026 um 18:00 Uhr statt (Infos siehe unten) als Teil
der Vorlesung „Faschisierung“ (Nanna Heidenreich, Abteilung Transkulturelle Studien) sowie im Rahmen der hybriden Vortragsreihe
Faschisierung – analytische Perspektiven, Schauplätze, Gegenstrategien der Allianz für Kritische und Solidarische
Wissenschaft (Krisol).
Beide Vorlesungsreihen haben es sich zum Ziel gemacht, den Begriff der Faschisierung als dynamischen
und gesamtgesellschaftlich wirkenden Prozess zu untersuchen, und dabei nicht nur die Faschisierung, sondern auch antifaschistische
Gegenstrategien als handlungsbasierte Konzepte zu begreifen.
Niki Kubaczek ist Soziologe
und lebt in Wien. Er ist unter anderem Teil der Redaktion von transversal texts (transversal.at), des eipcp - European Institute
for Progressive Cultural Policies, des Netzwerks für kritische Grenzregime- und Migrationsforschung – kritnet (kritnet.org)
wie der Allianz für Kritische und Solidarische Wissenschaft (krisol) sowie Sektionsrat der Sektion für Rassismus- und Migrationsforschung
in der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie.
Zur Zeit organisiert er mit anderen die fortlaufende Veranstaltungsreihe
Antifaschismus im 21.Jahrhundert und schreibt
seine Dissertation zu linken Gefühlen und den affektiven Dimensionen emanzipatorischer Kämpfe.
Veranstaltungsort:
vor Ort und online
Universität für angewandte Kunst Wien, Hörsaal 1, Oskar-Kokoschka-Platz 2, 1010 Wien sowie
online via Zoom