Wie können wir die Welt um uns herum mithilfe unseres Körpers,
ethischer Überlegungen und ökologischem Bewusstsein verstehen und durch kosmopoietische, generative Kräfte aktiv mitgestalten?
Choreo-ethical Assemblages – Embodied Research as Cosmopoietic Œkology untersucht die Querverbindungen zwischen Choreographie,
Ethik und Œkologie durch verkörperte Forschung.
Das Buch stellt mikrophänomenologische Vergegenwärtigung des Begreifens
und zielgerichtete Polysemie als Methoden vor, um subjektive Erfahrungen zu erforschen und für vielfältige Interpretationen
zu öffnen. Methodisch-künstlerische Zugänge, wie etwa die generativen Kräfte in choreographischen Umgebungen, die Erfahrung
nicht festlegen, sondern durch Mehrdeutigkeit Resonanzräume aufmachen, werden diskutiert. So wird das Begreifen selbst zu
einem Prozess, der vielfältige Lesarten zulässt und anstößt. Das Zwillingsdasein von Ästhetik und Ethik sowie Narrationen
von "Bare Bodies" lassen die Verflechtung von Körper, Erzählung und Verantwortung spürbar werden. "Choreo-ethische Assemblagen"
machen sozial-ästhetische Sensibilisierung und epistemische Singularitäten erfahrbar und entfalten die politische wie poetische
Dimension eines künstlerischen Forschens, das die Relationalität diverser Wirkkräfte als choreo-ethische Praxis lebt.
Mariella Greil, APL – Angewandte Performance Lab, Universität für angewandte Kunst Wien
BUCHPRÄSENTATION
Choreo-ethical Assemblages wird am Donnerstag, 18. Juni 2026, an der Universität für angewandte Kunst Wien
präsentiert. Alle Termine und Details zu unseren Buchpräsentationen in unserem Eventkalender.