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Wie Forschung und Kunst im Umgang mit Demenz helfen kann

Ruth Mateus-Berr vom Zentrum Didaktik für Kunst und interdisziplinären Unterricht an der Angewandten erklärt in diesem Webinar, wie Kunst zu einem wirkungsvollen Instrument in der Demenzbegleitung werden kann. 
Das Webinar dient dazu, innovative Methoden auszutauschen. Es bietet neue künstlerisch-wissenschaftliche Perspektiven für Pflege, Therapie und Betreuung von demenzkranken Menschen. Ruth Mateus-Berr stellt dabei erprobte Unterlagen vor, die zu Hause selbst umgesetzt werden können.

Über Ruth Mateus-Berr
Als Professorin an der Universität für angewandte Kunst Wien verbindet Ruth Mateus-Berr Kunst mit Forschung und sozialer Praxis auf einzigartige Weise. In ihrer Arbeit mit demenzkranken Menschen und ihren Betreuungspersonen setzt sie auf Methoden aus der künstlerischen Forschung und generiert neue Ansätze zur Unterstützung der Betroffenen. In ihren künstlerischen Forschungsprojekten werden Klient*innen und Angehörige unmittelbar einbezogen.  

Besondere Beispiele ihrer Arbeit sind das innovative Design der individuell gestalteten Rollatoren, die in Form eines spekulativen Designs Aufmerksam machen sollen, dass ältere Menschen und Menschen mit Demenz ein Recht auf gute, originelle und lustige Gestaltung haben. Die Entwürfe hierzu von ihr und Pia Scharler sind Ausdruck von Persönlichkeit und Lebensgeschichte. Der Behandlungsansatz „Empathie mit Händen“, schafft neue Zugänge zu Erinnerung und Identität der betroffenen Personen, jenseits von rein verbaler Kommunikation. Es werden weitere erprobte Unterlagen vorgestellt, die sie zu Hause selbst umsetzen können.

Das Webinar wird von der Stadt Wien, Büro des Magistratsdirektors, Bereichsleitung für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaftsstandort organisiert.  

Anmeldung zum Webinar
Tickets und Anmeldung auf der Stadt Wien Website.
Event
Webinar
14. April 2026, 17:00 - 18:15
online