Äußerung des Denkens. Marx, Freud, Kant, Hegel
Robert Pfaller im Gespräch
mit Jan Völker
Eine Veranstaltung
der Abteilung Philosophie.
Die Abteilung Philosophie lädt herzlich ein zur Buchvorstellung Äußerungen
des Denkens. Marx, Freud, Kann, Hegel von Jan Völker – Lehrender an derUniversität für angewandte
Kunst Wien.
Das Buch führt in einem »spekulativen Quartett« (Badiou) das Denken
von Marx, Freud, Kant und Hegel zusammen, um es als einen übergreifenden, geteilten Prozess zu begreifen. Dieses Denken gehorcht
weder einer vorausgesetzten Idee, noch arbeitet es im Auftrag einer übergreifenden Idee – das Denken wird zu einem Selben,
das sich durch die Verschiedenheiten entwickelt. So entwirft Marx gegen den Junghegelianismus einen anderen ›Hegel‹.
Freud
treibt das Unbewusste aus einem inneren Abstand der Transzendentalphilosophie Kants hervor. Das Denken äußert sich, indem
als das Verschiedene eines Selben erscheint. »Ein wirklich tiefgreifendes Unterfangen, das tatsächlich das gesamte Verfahren
der Philosophien betrifft.« (Alain Badiou)
Robert Pfaller
Professor für Philosophie an der
Kunstuniversität Linz. Veröffentlichungen u. a.:
Klare Striche zu wunden Punkten (2026).
Das Lachen
der Ungetäuschten. Die philosophische Würde der Komödie (2025).
Die blitzenden Waffen. Über die Macht der Form
(2020, alle S. Fischer Verlag)
Jan Völker
Professor für Philosophie an der Universität für
angewandte Kunst Wien. Veröffentlichungen u.a.:
Äußerung des Denkens. Marx, Freud, Kant, Hegel (2026)
Ein
Weltall des Kapitals. Die Überwindung der terrestrischen Vernunft (2025)