Der
im Rahmen des INTRA-Projekts Applied Correllation Laboratory unterstütze Film Kieslers
Körper wurde auf das Filmfestival Diagonale - Festival des österreichischen Films, eingeladen. Regie & Konzept
sind von: Ganaël Dumreicher, Student an der Transmedialen Kunst - Klasse Jakob Lena Knebl.
Der
Architekturtheoretiker Friedrich Kiesler entwarf einen Ort der Filmprojektion, der die Leinwand ins Zentrum rückt und alles
um sie herum vergessen lässt. Mit animierten Raummodellen des von Kiesler für die Film Arts Guild konstruierten Kinos setzt
Ganaël Dumreicher die Idee eines grenzenlosen Kinoraums auf surrealistische, viszerale und äußerst direkte Weise ins Bild.
Wie
Peter Kubelka sein Unsichtbares Kino entwarf auch der Architekturtheoretiker Friedrich Kiesler einen Ort der Filmprojektion,
der die Leinwand ins Zentrum rückt und alles um sie herum vergessen lässt. Ganaël Dumreicher nutzt animierte Modelle des von
Kiesler für die Film Arts Guild konstruierten Kinos, um in einer surrealistischen Wendung die Idee eines grenzenlosen Kinoraums
auf viszerale, glitschige und äußerst direkte Weise ins Bild zu setzen. Von der Leinwand herunter fällt ein überdimensionierter
zungenartiger Fleischlappen in den Publikumssaal, entrollt sich über den Sitzen, aus dem stöhnend-gurgelnden Schlund kriechen
und krabbeln Insekten in den Raum hinein. Das Kino blickt nicht nur auf uns zurück, es dringt in uns ein, begräbt uns unter
sich und überfällt uns aus dem Reich der Toten.
(Katalogtext, mk)
Regie: Ganaël Dumreicher
Buch:
Ganaël Dumreicher
Kamera: Jaakko Taavila
Schnitt: Ganaël Dumreicher
Sounddesign: Ganaël Dumreicher
Weitere
Credits: Modellbau: Juliana Nozomi
Produzent*innen: Ganaël Dumreicher
Donnerstag,
23.03.
14:30 Uhr, Annenhof Kino 5
Sonntag, 26.03.
16:30 Uhr, Schubertkino 2